Wohlstand vs. Klimahysterie

Am Mittwoch soll das Klimapaket der Bundesregierung im Kabinett verabschiedet werden. Zufrieden ist damit niemand so recht. Nicht die SPD, denen ihr eigener Kompromiss plötzlich unzureichend erscheint, nicht die CDU, die es nochmal abschwächen will und vor allem die GRÜNEN schreien Zeter und Mordio – was umso lauter klingt, umso höher ihre Umfragewerte steigen. Jetzt haben sie einen „radikal realistischen Klimaplan“ vorgelegt, an dem alles radikal und nichts realistisch ist. In seiner Radikalität würde er unserer Wirtschaft immensen Schaden zufügen, unsere Bürger schröpfen und zur Rettung des Weltklimas noch nicht einmal im Promillebereich beitragen.

Um es ganz deutlich zu sagen: Ja, der Mensch hat einen Anteil am Klimawandel. Ja, wir müssen mit Blick auf unsere Umwelt handeln und ja, natürlich wird jeder, der noch ein bisschen Verstand hat, wollen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft haben.

Aber: Deutschland kann, gleich mit welcher Maßnahme, das Weltklima schlicht nicht retten – dafür ist unser Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß mit zwei Prozent schlicht zu gering.

Die Klimahysterie aber – anders kann man das kaum mehr nennen – , die viele Menschen erfasst hat, befördert durch die enorme mediale Aufmerksamkeit für ein kleines Mädchen, dessen Eltern gut am Klima-Lobbying verdienen, versperrt den Blick auf die gefährlichen Auswirkungen dieses Hypes: der Vernichtung unseres Wohlstands auf Kosten unserer Bürger durch die Destruktivität, mit der die Debatte geführt wird.

Wenn es uns nicht gelingt, rational und vernünftig mit dem Thema umzugehen, werden die Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Auswirkungen auf unsere Bürger und die Auswirkungen auf unseren Wohlstand verheerend sein.

Dabei könnten wir den umweltbewussten Zeitgeist tatsächlich nutzen, um Umwelt- und Klimaschutz mit den wirtschaftlichen Erfordernissen zu verbinden. Forschung und Technik zum Wohle aller sind der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg und damit auch für umweltbewusstes Handeln, ohne die Prosperität unseres Landes zu gefährden. Verbote und Hysterie helfen uns dagegen kein Deut weiter.