Warum hinkt Aachen bei KI-Startups so hinterher?

Pressemitteilung

Der Aachener Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann (fraktionslos) fordert verstärkte Anstrengungen und Investitionen beim Aufbau von Unternehmen in Aachen, die sich auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) engagieren. Kamann: „Wie kann es angehen, dass unsere Stadt, die mit der RWTH über eine der führenden Technischen Universitäten Europas verfügt, gerade mal fünf Startups aufweist!“

Bundesweit, so Kamann, existierten gemäß dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages, den der Aachener Politiker mit einer Untersuchung beauftragt hatte, knapp 170 Startups. Spitzenreiter danach ist Berlin inklusive Umland mit knapp 70 Unternehmen. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, so Kamann, dass in Aachen die Zahl der Forschungseinrichtungen „exorbitant die Zahl der Startups übersteigt, die man – im wahrsten Sinne des Wortes – an einer Hand abzählen kann.“ Seit Jahresbeginn, hat der Wissenschaftliche Dienst ermittelt, gab es bereits 32 deutsche KI-Startup-Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von knapp 180 Mio. Euro.

Der Aachener Bundestagsabgeordnete hält zur Ankurbelung von KI-Gründungen in Aachen Initiativen der Stadt für erforderlich: „Es geht mir hauptsächlich um die Vernetzung von Gründern und Forschern.“ Der Bundesverband KI fordere zum Beispiel als Punkt 1 eines 9-Punkte-Plans einen „weltweit führenden ResearchHub mit mindestens 1000 Forschern.“ Kamann: „Es ist doch nachvollziehbar, dass die RWTH potenziell einer der besten Brutkästen Europas für zukunftsträchtige Unternehmungen sein kann.“ Als konkreten Anstoß, KI-Gründungen in Aachen zu fördern, sieht der IT-Experte etwa einen Kongress, zu dem die Stadt Forscher, Investoren und potenzielle Gründer einlädt: „KI-Unternehmen wachsen dort am besten, wo es Impulse regnet, und in dieser Beziehung kann Aachen bundesweit an der Spitze spielen.“

Warum_hinkt_Aachen_bei_den_Startups_so_hinterher