Über Uwe Kamann

Im Bundestag

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich der Digitalisierung, die in den kommenden Jahren eines der Kernthemen in unserer gesellschaftlichen Entwicklung sein wird.

Digitaler Wandel

Daher werde ich mich verstärkt in meinem Kompetenzfeld engagieren, mich mit den massiven gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen des digitalen Wandels befassen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der sich rapide entwickelnden Künstlichen Intelligenz engagieren. Experten gehen von einem millionenfachen Abbau von Arbeitsplätzen und einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel aus. Wir müssen die aktuelle Entwicklung dazu nutzen, besonders im Ruhrgebiet, neue „digitale Arbeitsplätze“ zu schaffen und dürfen nicht einfach der Abschaffung von Arbeitsplätzen als negative Folgen der Digitalisierung zuschauen. Es geht darum, die umfassende technologische Herausforderung anzunehmen und die Chancen zu nutzen, ohne auf die Errungenschaften des sozialen Friedens und der gesellschaftlichen Solidarität zu verzichten.

Zukunft gestalten

Ich freue mich auf eine spannende und arbeitsreiche Legislaturperiode, in der ich gemeinsam mit meinen Kollegen eine zukunftsweisende Politik für die Bürger unseres Landes gestalten möchte. Als Ausschussmitglied Digitale Agenda werde ich alle anderen Ausschüsse beratend begleiten, wenn es in dem jeweiligen Ressort um das Thema Internet oder Digitalisierung geht. Somit erhalte ich ausschussübergreifend einen umfassenden Überblick der jeweiligen Themengebiete.

Privat

Heimat NRW

Meine Heimat ist seit meinem dritten Lebensjahr das Ruhrgebiet.  Geboren wurde ich am 19. August 1958 in Magdeburg. Hier hatte meine Mutter nach ihrer Flucht aus Oberschlesien meinen aus Duisburg stammenden Vater kennen- und lieben gelernt. Als ich zwei Jahre alt war, flüchteten meine Eltern mit mir nach Wesel, wo wir zunächst ein Jahr in einem Flüchtlingsheim lebten, bevor wir eine kleine Wohnung in Oberhausen beziehen konnten, wo ich auch meine Kindheit und Jugendzeit verbracht habe. Seit nunmehr über 25 Jahren bildet die Stadt Aachen den Lebensmittelpunkt für mich und meine Familie.

Kinder sind unsere Zukunft

Mein ganzer Stolz sind meine drei Kinder und meine süße Enkeltochter. Die Familie, für mich Kern der Gesellschaft, ist für mich persönlich der soziale Ankerpunkt und Ruhepol. Durch die Abkehr der Politik von klassischen Familienwerten droht uns meines Erachtens auf lange Sicht der Verlust des inneren Zusammenhalts.

Innere Ruhe und Lebensqualität

Durch meine Verantwortung für mein Unternehmen, meine Mitarbeiter, Familie, Kinder und mein politisches Engagement bleibt leider nicht viel Zeit zur Erholung. Die wenige Zeit, die mir für meine Freizeit bleibt, verbringe ich gern in meinem Ferienhaus, in dem immer etwas zu tun ist. Dort kann ich die Kraft tanken, die ich zur Bewältigung meiner Aufgaben brauche.

Soziales Engagement

Seit über 15 Jahren unterstütze ich zusammen mit meiner Familie über das SOS-Kinderdorf Kinder und Jugendliche in Südamerika, damit sie eine gute Jugend haben und sich eine Existenz aufbauen können.
Ich bin dankbar, etwas von meinem Glück hier weitergeben zu dürfen.

Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens habe ich mehrere Jahre das Jüdische Museum in Berlin finanziell unterstützt. Besonders bezogen auf unsere Geschichte, müssen wir die Erinnerung wahren.

Beruflich

Bodenständigkeit

Die Bodenständigkeit, die ich an den Menschen im Ruhrgebiet so sehr liebe, konnte ich mir all die Jahre erhalten. Das hängt auch mit meiner Tätigkeit direkt nach meiner Ausbildung zusammen: Mehrere Jahre arbeitete ich als Elektrohauer auf den Zechen Osterfeld und Nordschacht unter Tage.  Dort lernt man sehr schnell wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können und für den anderen da zu sein, besonders wenn es brenzlig wird.

Einsatz für die Sache und Menschen

Während meiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei der Deutschen Bahn in Oberhausen-Osterfeld, entdeckte ich meine Freude am Einsatz für andere Menschen. Zuerst als Jugendvertreter, später als Vorsitzender Jugendsprecher konnte ich schon früh lernen, für die Sache, und für die Interessen meiner Ausbildungsbegleiter zu streiten. Dies setzte sich später fort: Als Betriebsratsvorsitzender bei einem mittelständischen Bergbauzulieferbetrieb, in dem ich einige Jahre nach meiner Ausbildung tätig war, vertrat ich die Interessen der Mitarbeiter.

Verantwortung übernehmen

Der Wunsch Nachhaltiges zu schaffen und dafür auch Verantwortung zu übernehmen, zeichnete meine berufliche Entwicklung vor.  Nach mehreren Stationen bei Handwerksbetrieben entschloss ich mich, in die Industrie zu wechseln. Meine Stationen waren, nach internationalen Studien in Management Psychologie, unter anderem

  • Mitglied im oberen Führungskreis eines globalen Dax 30 Unternehmens und
  • Mitglied des zentraleuropäischen Vorstands eines amerikanischen IT-Konzerns

Bis Ende 2017 war ich Hauptaktionär und Vorsitzender des Vorstands eines mittelständischen, international tätigen IT-Beratungsunternehmens mit den Schwerpunkten Digitalisierung und IT-Sourcing. Dieses Unternehmen, das ich vor vielen Jahren gegründet habe, gehört zu den führenden Unternehmen seiner Branche in Deutschland. Seit dem 24. September 2017, trage ich als Abgeordneter im Deutschen Bundestag, die Verantwortung für die Wählerinnen und Wähler unseres Landes.