Kürzungen von „KI“-Mitteln sind ein alarmierendes Signal

Pressemitteilung

Bundestagsabgeordneter schlägt Alarm wegen Kürzung von „KI“-Mitteln

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann (fraktionslos) sieht nach neuen Informationen über die Behandlung des Themas „Künstliche Intelligenz“ durch die Bundesregierung „Anlass zum Alarm“. Der IT-Experte: „Nach einem Medienbericht will Merkel ihre Zusage über ein Drei-Milliarden-Investment bis 2025 kassieren und nur eine halbe Million Euro zur Verfügung stellen. Damit koppelt sich Deutschland ab und benimmt sich wirtschaftlicher Zukunftschancen.“

Das Handelsblatt hatte unter Berufung auf Regierungskreise gestern berichtet, die Bundesregierung werde entgegen der Ankündigung kein frisches Geld bereitstellen. Im neuen Finanzplan bis 2023 sollen danach nur 500 Millionen Euro für KI-Projekte bereitgestellt werden. Diese Summe sei allerdings bereits mit dem Haushalt 2019 beschlossen worden. Die Wirtschaftszeitung will in Erfahrung gebracht haben, dass nun „die Vorhaben der Ministerien für Forschung, Wirtschaft und Arbeit durch Umschichtungen in deren Etats finanziert werden.“ Die Häuser müssten somit Einsparungen vornehmen, um die KI-Strategie zu finanzieren.

Uwe Kamann: „Deutschland hat beim Thema Künstliche Intelligenz erhebliche und für die Wirtschaft und Menschen dieses Landes nicht akzeptable Defizite. Mit dieser Entscheidung, wenn sie tatsächlich so zutreffend ist, verhindert die Bundesregierung dringend erforderliche Entwicklungen und vergrößert den Abstand nicht nur zu den USA und China.“

UK_Presseinfo_KI_Mittelkürzung (01)