SCHRIFTLICHE FRAGEN AN DIE BUNDESREGIERUNG – UND DIE ANTWORTEN DARAUF

 

CO2-Verbrauch deutscher Hähnchenfleischexporte nach Afrika

 

Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den CO2-Verbrauch deutscher Hähnchenfleischexporte nach Afrika für den Zeitraum 2014 bis 2018 vor, und wie hoch ist dieser CO2-Verbrauch im europäischen Vergleich (Statistisches Bundesamt, GZ 425930/628615)?

 

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel vom 5. Juli 2019:

„Die Mengen der Hühnerfleischexporte sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Produktion von Hähnchenfleisch ist mit Emissionen von Treibhausgasen verbunden. Ein Teil der Emissionen aus der Produktion einschließlich der eingesetzten Vorprodukte entfällt nicht auf CO2, sondern auf Lachgas aus der Düngung und aus dem Dungmanagement. Weitere Emissionen fallen beim Export von Hähnchenfleisch in afrikanische Staaten aufgrund des Transports an. Der größere Teil der Emissionen würde aber auch bei ortsnaher Produktion entstehen. Belastbare Zahlen über den CO2-Verbrauch dieser Exporte liegen der Bundesregierung nicht vor.“

 

Nachzulesen in Drucksache 19/11515, 12.07.2019, S. 64 f.