Treffen mit dem CEO der Firma Huawai Herrn Dennis Zuo

Am 23.08.2019 fand ein Treffen mit dem CEO der Firma Huawai  Herrn Dennis Zuo in der Zentrale von Huawai in Düsseldorf statt.

Aufgrund der immer wiederkehrenden Diskussionen über die Datensicherheit beim derzeit im Aufbau befindlichen 5G-Netz, bei dem u.a. Hardware der Firma Huawai zum Einsatz kommen könnte, wollte ich mir bei einem persönlichen Treffen, ein Bild von einem der weltweit größten Telekommunikationskonzerne mit Niederlassung in Düsseldorf machen.

In einem sehr vertrauensvollen Gespräch wurden Themen wie Datensicherheit, Zukunftsperspektiven beim Einsatz der 5G-Technologien besprochen. Herr Zuo bestätigte mir, dass Huawai offen mit dem Thema Datensicherheit, Datenspeicherung umgeht und den Sourcecode für seine Hardware dem BSI bereits zur Kontrolle übergeben hat. Gleiches hätte ebenfalls bereits in England stattgefunden, wo der Code vom NCSC getestet wurde.

Darüber hinaus gab es von Huawai den Wunsch, die Kommunikation und den persönlichen Austausch bei den vorhandenen Problemstellungen, vor allem in Bezug auf Datensicherheit und Datenspeicherung zu verbessern. Dies habe ich gerne aufgegriffen und setze mich für einen Besuch von Herrn Zuo im Auschuss „Digitale Agenda“ im Deutschen Bundestag ein.
Herr Zuo hat mir sein Kommen zu einer Gesprächsrunde bereits zugesagt und würde zu allen relevanten Fragestellungen gerne Rede und Antwort stehen.

Besucherfahrt nach Berlin vom 22.-25. April 2019

Politische Bildungsreise zum Deutschen Bundestag nach Berlin

Vom 22.-25. April 2019 nahmen 50 Teilnehmer aus Oberhausen an meiner Politischen Bildungsreise, welche durch das Bundespresseamt organisiert wird, teil und bekamen somit einen Einblick über die politischen Geschehnisse in Berlin.
Nach der Ankunft am Berliner Hauptbahnhof ging es mit dem Bus Richtung Wannsee. Hier besuchten die Teilnehmer die Ausstellung zur Wannseekonferenz. Im Anschluss daran ging es an Bord des Wannsee-Flotte und vorbei an imposanten Villen führte die Schiffstour bis nach Potsdam und wieder zurück.

Im Laufe der Woche gab es dann weitere interessante und lohnenswerte Programmpunkte wie den Besuch des Finanzministeriums, die Gedenkstätte Sachsenhausen, die Ausstellung „Leben in der DDR“ und eine Stadtrundfahrt unter politischen und geschichtlichen Programmpunkten. Im Zuge der Besichtigung des Reichstagsgebäudes, gab es eine 45-minütige Präsentation zu der Arbeit im Bundestag, bevor die Teilnehmer das Gespräch mit „ihrem“ Abgeordneten führen konnten. In diesen 60 Minuten konnte ich die vielfältigen Fragen der Teilnehmer beantworten und sie konnten noch weitere Einblicke in meine Arbeit im Bundestag gewinnen.

Am Donnerstag hieß es dann Abschied nehmen und es ging wieder zurück in Heimat nach Oberhausen und ich hoffe, dass den Teilnehmern diese Fahrt lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

 

Besuch der Hannover Messe mit dem Ausschuss Digitale Agenda

Der Ausschuss Digitale Agenda besuchte die Hannover Messe, um sich über die aktuellen Technologien und die kommenden Branchentrends ein eigenes Bild zu verschaffen. Knapp 6.500 Aussteller aus 75 Ländern präsentieren auf einer Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern ihre Produkte, ihre Technik und ihre Dienstleistungen und die ca. 6,9 Millionen Geschäftskontakte zeigen die große Bedeutung der Hannover Messe.

Besuche bei den Messeständen von Trumpf, Edding, Siemens, Ericsson, Scanblue, Adamos,  und dem Fraunhofer Institut waren sehr informativ und zeigten, dass die deutschen Unternehmen im Bereich Forschung, Technik und Digitalisierung absolut konkurrenzfähig sind. Eine häufige Botschaft an die Politik war der Wunsch nach einem Abbau der Bürokratie, die immer wieder als großes Hindernis genannt wurde.

In fast allen Themenbereichen spielte die Künstliche Intelligenz eine große Rolle. Speziell im Bereich Wartungs- und Supportdienstleistungen setzen Unternehmen heute Machine Learning ein. Künstliche Intelligenz hilft dann dabei, mittels Sensoren den Energieverbrauch der einzelnen Maschinen zu erfassen, Wartungszyklen zu analysieren und im zweiten Schritt zu optimieren. Die Betriebsdaten geben Aufschluss darüber, wann ein Teil ausgetauscht werden muss oder ein Defekt wahrscheinlich ist. Je mehr Daten vorliegen, desto besser kann sich das System selbst optimieren und immer genauere Vorhersagen treffen. Um diese Daten optimal nutzen zu können, hat Siemens MindSphere entwickelt. MindSphere ist das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens, das Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen verbindet und es den Unternehmen somit ermöglicht, die Fülle von Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) mit umfangreichen Analysen zu nutzen.

 

 

Auf Einladung der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, kamen die Mitglieder des Ausschusses Digitale Agenda zusammen.

Auf Einladung der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, kamen die Mitglieder des Ausschusses Digitale Agenda zusammen, um bei einem gemeinsamen Abendessen über den aktuellen Stand der Umsetzungsstrategie der Bundesregierung „Digitalisierung“, über digitale Infrastruktur, sowie über Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung und über die IT-Konsolidierung des Bundes zu sprechen. Ein informativer Gedanken- und Informationsaustausch, welcher zahlreiche neue Erkenntnisse lieferte.

Jahresempfang des BMVW

An dem größten Empfang des Mittelstands in der Bundeshauptstadt nahmen am gestrigen Abend als Festredner die Staatspräsidentin von Kroatien, Kolinda Grabar-Kitarovic, der Staatspräsident von Albanien, Ilir Meta, sowie Minister Altmeier teil.

Zu Gast waren mehr als 3.500 Unternehmer, Spitzenpolitiker, Parlamentarier, darunter 80 Abgeordnete, 60 Botschafter sowie weitere hochrangige Gäste. Der Präsident der Mittelstandsvereinigung, Mario Ohoven, forderte angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs von der Bundesregierung eine Agenda für Modernisierung und Wachstum.

Entscheidend sei jetzt ein Umsteuern in der Haushaltspolitik. Während das Rentenpaket aus dem Vorjahr mit über 36 Milliarden Euro bis 2025 zu Buche schlage, seien zur Förderung der Künstlichen Intelligenz nur drei Milliarden verteilt auf mehrere Jahre vorgesehen. „Das ist ein Witz, und zwar einer auf Kosten der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit dieses Landes.“

Auch zu anderen Themenbereichen forderte er die Bundesregierung zum Handeln auf, denn der Mittelstand ist und bleibt der wichtigste Faktor für unsere Wirtschaft.