Besuch der Hannover Messe mit dem Ausschuss Digitale Agenda

Der Ausschuss Digitale Agenda besuchte die Hannover Messe, um sich über die aktuellen Technologien und die kommenden Branchentrends ein eigenes Bild zu verschaffen. Knapp 6.500 Aussteller aus 75 Ländern präsentieren auf einer Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern ihre Produkte, ihre Technik und ihre Dienstleistungen und die ca. 6,9 Millionen Geschäftskontakte zeigen die große Bedeutung der Hannover Messe.

Besuche bei den Messeständen von Trumpf, Edding, Siemens, Ericsson, Scanblue, Adamos,  und dem Fraunhofer Institut waren sehr informativ und zeigten, dass die deutschen Unternehmen im Bereich Forschung, Technik und Digitalisierung absolut konkurrenzfähig sind. Eine häufige Botschaft an die Politik war der Wunsch nach einem Abbau der Bürokratie, die immer wieder als großes Hindernis genannt wurde.

In fast allen Themenbereichen spielte die Künstliche Intelligenz eine große Rolle. Speziell im Bereich Wartungs- und Supportdienstleistungen setzen Unternehmen heute Machine Learning ein. Künstliche Intelligenz hilft dann dabei, mittels Sensoren den Energieverbrauch der einzelnen Maschinen zu erfassen, Wartungszyklen zu analysieren und im zweiten Schritt zu optimieren. Die Betriebsdaten geben Aufschluss darüber, wann ein Teil ausgetauscht werden muss oder ein Defekt wahrscheinlich ist. Je mehr Daten vorliegen, desto besser kann sich das System selbst optimieren und immer genauere Vorhersagen treffen. Um diese Daten optimal nutzen zu können, hat Siemens MindSphere entwickelt. MindSphere ist das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem von Siemens, das Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen verbindet und es den Unternehmen somit ermöglicht, die Fülle von Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) mit umfangreichen Analysen zu nutzen.